Feinkostladen und Tonershop
Die klassische Innstadt ist wieder da! Vielleicht nicht unbedingt immer in der Mitte der Stadt, dafür aber gleich um die Ecke. Die Shopping-Center der 90er Jahre befinden sich zum Glück auf dem Rückzug. Ein Überangebot an großen Läden wurde hier durch lange Fahrten getrübt. Kleinere Geschäft, welche in organisch gewachsenen Strukturen vorkommen, sieht man mittlerweile dezentral – aber gehäuft – auch in größeren Stadtvierteln. Das kommt mir zugute, wenn ich meine Besorgungen mache. Denn die früheren Vorteile der Einkaufsmeilen, etwa EC-Cash Bezahlung, wird mittlerweile auch hier angeboten.
Ein ausgesuchtes Angebot erleichtert die Arbeit insofern, als dass die Frage, was man nimmt, nicht mehr davon abhängt, was überhaupt gut ist und nicht nur günstig. Die Auswahl ist zwar kleiner, aber dafür ist es auch eine wirkliche Auswahl. Wenn ich mich durch 25 Sorten ein und desselben Produktes durchtesten muss, bleiben am Ende vielleicht noch 3-4 übrig, welche meinem Anspruch gerecht werden, genussvolles Gebäck herzustellen. Nicht dass Sie mich falsch verstehen, auch ich gehe von Zeit zu Zeit in ein großes Einkaufscenter; etwa zu Weihnachten. Aber für meine Leidenschaft ist der Feinkostladen, welcher sich nur 3 Straßen weiter befindet, völlig ausreichend, wenn nicht sogar besser geeignet.
Auch wenn noch andere Besorgungen anliegen, kann ich das mittlerweile genauso gut in meiner lokalen Einkaufsstraße erledigen. Feinkostladen, Fleischer, Bäcker, Rundfunk und sogar eine Tinten-Toner Tankstelle lassen sich hier finden, wo ich Toner preiswert nachkaufen kann. Mit einem Gang lässt sich eine Vielzahl alltäglicher Besorgungen erledigen, ohne auf Erreichbarkeit oder Sortiment verzichten zu müssen. Wenn ich da an früher denke… Selbst wenn ich auch nur Lust auf etwas Gebäck zum Kaffee hatte, wurde immer fast eine halbe Weltreise daraus. Früher war eben nicht alles besser.